Dieser Artikel befasst sich mit dem Ablauf und den Details des Vendoren Abrechnungsprozesses von SPACEGOATS. Die Schritte dieses Prozesses und die zugehörigen Begriffserklärungen werden im Detail beschrieben, um den Ablauf besser zu verstehen.
TACOs: Vendoren können ihre Werbekosten und somit TACOs (Gesamtkosten für Werbung im Verhältnis zum Umsatz) eigenständig kontrollieren. Besonders im NEM-Bereich wird eine höhere TACOs-Rate empfohlen, da hier die durch PPC erzielten Rankingvorteile das organische Ranking verbessern können.
Risk Margin: Diese Kennzahl kann reduziert werden, besonders wenn Kosten durch Pauschalen abgedeckt werden. Kosten wie Rücksendungsrisiken, Aufwände für verlorene Einheiten usw. werden hier berücksichtigt . Zur Reduzierung benötigen wir vergangene Verkaufsdaten der Vendoren. Bei unzureichender Deckung durch die Marge von SPACEGOATS wird die Risk Margin verwendet, um das erhöhte Risiko auszugleichen.
Zahlungsmodalitäten: Zahlungen erfolgen jeweils am 4. und 18. des Folgemonats nach Eingang des Verkaufspreises auf dem SPACEGOATS-Geschäftskonto, oder gesammelt bei Ablauf der Zahlungsfrist.
Preissetzung: Die Preissetzung kann durch SPACEGOATS mittels Fremdsoftware erfolgen und orientiert sich an einer vorab ausgemachten Marge, zuzüglich der Risk Margin.
Werbemaßnahmen: Werbemaßnahmen werden in beiderseitigem Einvernehmen festgelegt und dem Vendor als Werbekosten in Rechnung gestellt. Die dabei eingesetzten finanziellen Mittel dienen dazu, die Markenbekanntheit und den Markterfolg zu steigern. Wird ein geringerer Erlös als der vereinbarte Einkaufspreis erzielt z.B. durch eine Reduzierung des Verkaufspreis an Endkunden, werden die Preisreduzierungen als Rabatte und Werbemaßnahmen auf der Servicerechnung in Rechnungen gestellt
Lieferung und Rechnungsstellung: Lieferungen an ein von SPACEGOATS bestimmtes Lager erfolgen entweder nach Vorgabe von SPACEGOATS oder in Absprache mit dem Vendor. Rechnungsdaten werden online erfasst und sind essentiell für Auszahlungen. Abweichungen können zur Nichtabrechnung und bei wiederholten Verstößen zu Gebühren führen.
Zusätzlicher logistischer Aufwand: Durch Sondervereinbarungen entstehen für SPACEGOATS erhöhte logistische Aufwendungen, die dem Vendor in Rechnung gestellt werden. Eine Aufstellung kann dem Vendor bei Bedarf bereit gestellt werden.
Lagerung und Schadensfälle: Bei Beschädigung oder Zerstörung von Vertragsprodukten während der Lagerung verpflichtet sich SPACEGOATS, die Rechte gegenüber dem Lagerdienstleisters zu wahren. Etwaige Entschädigungen werden an den Vendor ausgezahlt.
Nichtverkauf von Waren: Waren, die innerhalb der gesetzten Frist nicht verkauft werden, können von SPACEGOATS mit einer Langzeitlagergebühr von 10-75% des Warenverkaufswertes in Rechnung gestellt werden.